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Selbst schuld

Vor vier Jahren formulierte meine Vorgesetzte Anni Freiburgbärin von Huflattich, wie es möglich ist, komplizierte und schwierige Sachzusammenhänge auch Menschen begreiflich zu machen.

Die Literaturgeschichte zeigt, das es möglich ist. Die Literaturgattungen sind:

Märchen und Fabeln

Geschrieben von Anni Freiburgbärin von Huflattich am 15. Juli 2008 – 19:06

Märchen sind laut Wikipedia nur erfundene Geschichten, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. Damit stellt sich die Frage, wovon handeln Märchen, wenn sie erfunden sind.

Vielleicht von … oder von … da wird es schwierig. Ich vermute, wenn Märchen tatsächlich ohne Bezug zu irgendwas sind, dann sind sie schlicht langweilig. Genauso langweilig wie die Fantasie bestimmter Politiker, die immer nur „Steuern erhöhen“ denken.

Fabeln sind genauso wie Märchen. Nur noch fantastischer, da dort Tiere sprechen. Gut das ich kein Tier, sondern ein Kuscheltier bin und dass ich nicht in einer märchenhaften Fabel vorkomme, sondern fabelhafte Märchen ausdenke – und die auch noch als Film oder Theateraufführung inszeniere.

Dazu nehme ich als Grundlage ein Märchen. Ein gut Abgelagertes. Möglichst aus der Sammlung der Brüder Grimm, denn da fallen keine Urhebergebühren mehr an. Da ich mich täglich durch die neusten Neuigkeiten der einschlägigen Internetzeitungen arbeite, verwende ich in meinen märchenhaften Fabeln natürlich auch knallharte Fakten, wie zum Beispiel die prophezeite globale Erwärmung, die mich in hundert oder fünfhundert Jahren erreicht und baue sie in meine Geschichten ein.

Jetzt habe ich natürlich gelogen.

Die von mir neu erzählten Märchen erhalten natürlich keine ideologisch verbrämten Wunschgedanken, wie die der Klimaunheilspropheten. Tatsache ist, dass die Weltwetterbeobachtungen in den letzten Jahren wieder sinkende Temperaturen melden, einen traurigen Beleg dafür gibt es hier, obwohl die Zugspitze angeblich seit Jahren im Sommer eisfrei ist und damit das für alle sichtbare Zeichen der Klimakatastrophe.

Das nächste Märchenprojekt wird auf der Grundlage eines Märchens aufgebaut, um das sich wiederum Märchen gebildet haben: Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich.

Die Mär um das Märchen lautet: Die Prinzessin küsste den Frosch und der Frosch verwandelte sich in einen schönen Prinz. Welche Prinzessin ist so dumm, dass sie einen ekligen Frosch küsst? Oder welches Mädchen oder welche junge Frau überhaupt?

Die internationale Finanzkrise macht vor einheimischen Banken nicht halt!In dem Märchen wird der Frosch von der Prinzessin an die Wand geklatscht und dieses Element wird auch Bestandteil meiner Erzählung werden.

Das wird hart für den Schauspieler, der den Frosch spielen wird, besonders, da ich Prinzessin Anni spiele. Trotzdem haben sich drei Kandidaten gefunden, die die Rolle übernehmen wollen. Mehr dazu auf meiner Homepage. Dort läuft jetzt ein Casting – die Kandidaten haben kleine Filmausschnitte zur Verfügung gestellt, die zur Beurteilung ihrer schauspielerischen Leistungen herangezogen werden sollen.

Natürlich darf auch abestimmt werden, wer der beste Kandidat ist. So. Zum Abschluss noch eine Nachricht aus der Wirklichkeit: Die internationale Finanzkrise hat nun auch die einheimische Bankenwelt erreicht. Deutsche Banken marodieren vor sich hin. Den besten Beweis liefert das nebenstehende Bild.