Mit der Bestie auf DU
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Selbst schuld

Eine Reihe, die ich mit Enthusiasmus begonnen und dann ganz klammheimlich in der Versenkung habe verschwinden lassen, beschäftigt sich mit dem wittenberger Rumpelstilzchen. Genau. Hier der Text von früher:

Die Berliner Umschau berichtet, dass der focus berichtet, dass der Herr Erzbischof von Freiburg alle Katholiken auffordert – in neukatholisch Sprech „einlädt“ – sich mit Luther zu beschäftigen. Das ist richtig, das ist gut und so folgte eine durchwachte Nacht mit intensiven Recherchen, was denn jener Herr Luther den Katholiken zu bieten hat.

Herausgekommen sein wird eine in loser Folge erscheinende Reihe „Luther für Katholiken“.

Heute:

Über das rechte Gebet
Nachdem vor über 40 Jahren in diesem unseren deutschen Land recht zögerlich und zaghaft der rechte Gebrauch des Gebetes eingeführt wurde – man denke nur an das schlichte „hinabgestiegen in das Reich des Todes“ anstelle jenes althergebrachten und völlig unwissenschaftlichen „hinabgestiegen in die Hölle“ – ist es an der Zeit, die Gebete weiter zu modernisieren.

Was also liegt näher, als sich – der Einladung des Freiburger Erzbischofs folgend – bei Herrn Luther umzusehen, der durchaus moderne Versionen althergebrachter Gebete anzubieten hat. In seinen Tischreden hat der Herr Luther die rechte Sprechart des Vater unser vorgegeben:

„Ich, Luther, kann nicht betten, ich muß darbey auch fluchen.
Soll ich sagen: Geheiliget werde dein Nahm, muß ich darbey sagen: Verflucht und verdambt, geschändet müsse werden der Papisten Nahm.
Soll ich sagen: Dein Reich komm’, so muß ich darbey sagen: Verflucht und verdambt, verstöhrt müsse werden das Papsttum.“

Bei der Revision des Gotteslobes ist daran zu denken, auch das Ave Maria endlich in eine angemessen deutsch-lutherische Version zu bringen:
„Ave Rabbi, heilige Jungfrau Sankta Paula, Papst voll Ungnaden Gottes, der Teufel ist mit dir, verflucht seyestu unter allen Menschen, verflucht sei die Frucht deines Reichs: Kardinäl, Pfaffen, Münch und Nonnen.“

Diese und viele weitere Gebete des Herrn Martin Luther sind in der kleinen Broschüre „Luther, wie er lebte, leibte und starb“ nachzulesen.

Gute Katholiken müssen nicht auf Sex verzichten, nicht nur der Weltbildverlag bleibt in der Familie, nein, es gibt auch:

Luther für Katholiken: Teil 2 – Über den rechten Sex

Demnächst in diesem Blog!