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Frische Martinsgänse sind dieses Jahr schwer zu bekommen

Unbeachtet und scheinbar unscheinbar blüht Jahrhunderte altes katholisches Leben. Gutes tun, Gott zu ehren und zu dienen. Nicht wohlfeil in den Medien angekündigt, nicht mit Prunk und Protz auf Pressekonferenzen verkündet. Nein, die Weltrettung wird nicht versprochen. Klima- und Waldrettung sind kein Thema.

Es geht leiser zu. Beständiger. Die Förderung der christlichen Lebensführung seiner Mitglieder, die geistige und materielle Unterstützung der Aktivitäten und Einrichtungen der Katholischen Kirche im Heiligen Land, den Bau und die Unterhaltung von Kirchen, Schulen, Kindergärten, Altenheimen, Krankenstationen sowie die Hilfe für sozial schwache und alte Menschen.

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem (OESSH). Ein päpstlicher Orden. Gegründet im 13. wahrscheinlicher 14. Jahrhundert – von Laien, Gott und den Menschen verpflichtet. Er verdankt seinen Ursprung dem seit 1335 belegten Brauchtum mittelalterlicher Ritter, den Ritterschlag am Heiligen Grab in Jerusalem, gewissermaßen von Christus als dem höchsten Lehnsherrn, zu empfangen. Der Ritterschlag konnte durch einen anderen Ritter vollzogen werden, wurde jedoch bald Privileg des Guardians der Franziskaner, der Wächter des Heiligen Grabes, die in Vollmacht und unter Förderung der Päpste dieses Brauchtum lebendig erhielten. Im Mittelalter bildeten sich in mehreren Ländern Vereinigungen der Ritter vom Heiligen Grab. Diese jedoch ohne gemeinsame, verfasste Ordensregeln.

Das Vorrecht der Verleihung der Ritterwürde wurde von Papst Pius IX (1846¬ – 1878) unter Beibehaltung aller anderen Festsetzungen dem Patriarchen in Jerusalem übertragen –  nach der Wiedererrichtung des Lateinischen Patriarchats im Jahr 1847.

Die Zahl der Ritter wuchs, Könige, Bischöfe, Gelehrte und Künstler waren unter ihnen. Am 24. Januar 1868 ordnete Papst Pius IX. das Rittertum vom Heiligen Grab neu als förmlichen päpstlichen Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem.

Papst Johannes XXIII. bestätigte den Orden als juristische Person kanonischen Rechts. Die heute gültige Satzung wurde von Papst Paul VI. am 8. Juli 1977 erlassen und von Papst Johannes Paul II. am 1. Februar 1996 ergänzt. Danach ist der Orden auch Juristische Vatikanische Person nach der Gesetzgebung des Staates der Vatikanstadt.

Ritter heute? In Deutschland gehören rund 1400 Mitglieder zur deutschen Stadthalterei. 38 Komtureien, darunter die 1961 gegründete Komturei St. Ulrich und Afra Augsburg. Verpflichtet den vier Kardinaltugenden Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Besonnenheit wirken sie heute eher im Verborgenen. Das Medieninteresse gilt einem ritterlichen  Widerpart. Piraten. Wohlig suhlt die öffentliche Meinung sich in deren brackig fauligem Fahrwasser.

Zeit, die lichten Gestalten der Ritter und Damen wieder leuchten zu lassen. Unsere mörderische dunkle Postmoderne braucht Menschen, die ritterlichen Tugenden, die Gott verpflichtet sind.

Am 24. Juni um 9:45 Zug der Ordensdamen und Ordensritter zur Mariengrotte, Maria Vesperbild. 10:15 Pilgeramt mit Predigt vom Apostolischen Protonotar Imkamp.

Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem