Mit der Bestie auf DU
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Rosenkranzkönigin

Der Admiral erlebte es gerade. Maria Vesperbild an einem ganz normalen Wochentag. „War heute Abend hier in der Messe und es lohnt sich. Danke fürs Werbung machen.“ Das beflügelt weiter über Maria Vesperbild zu schreiben, zumal von Seiten der Tagespost massive Unterstützung kommt.

Stefan Meetschen hat am Montag Maria Vesperbild besucht und für die Tagespost berichtet. „Unter Mariens Schirm an Werktagen“ so der Titel seiner Reportage. Einige Zitate:

„Hinter jeder Votivtafel steckt ein positives Erlebnis“, sagt Prälat Wilhelm Imkamp, Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild: „Die Nähe der Gottesmutter.“ Und weil es rund um die Uhr, an jedem Tag in der Woche so viele positive Erlebnisse in dem mittelschwäbischen Wallfahrtsort gibt, hat Imkamp („Der Besuch der Hl. Messe ist eine tägliche Vitaminspritze!“) die Dankarena rund um die im Wald gelegene Mariengrotte erweitert, erweitern müssen. Mehr Platz für Tafeln, mehr Platz für Kerzen, die zukünftig auch bei Regen problemlos brennen können.

Und weiter:

Der einzige Schutz und Schirm, der ausgebreitet werden muss, ist der unsichtbare Mantel der Gottesmutter. Dass sie es tut, auch werktags, daran zweifeln die Prozessionsteilnehmer nicht. Jetzt ist eine gute Zelt für Prozessionen“, sagt eine ältere Frau lächelnd. „Man muss sich nur Zeit nehmen.“ Dann könne man alle seine Anliegen mit einbringen, alle Nöte und Ängste, was man eben so auf der Seele hat.

In Maria Vesperbild ist dies möglich. „Maria hat geholfen.“

Mir auch. Heute, vor einer Stunde. Noch ärgere ich mich über die unverschämte Unverfrorenheit, mit der in Berlin ein Starwars Gottesdienst angepriesen wird, der nun einmal nichts aber auch gar nichts mit Gott am Hut hat, da bekomme ich den Artikel aus der Tagespost in die Finger. Das Ende der Reportage lasse ich ungekürzt stehen, da nicht nur der Starwars Quark sondern auch noch die Augsburger Kirchenknutscher eine lehrreiche Antwort bekommen:

„Wo alles verständlich erscheint, entstehen Probleme“, fügt Imkamp mit geheimnisvollem Lächeln hinzu. Eine Spitze gegen Sakral-Pop-Messen und „eucharistisches Kleingebäck“, die Ihn selbst jedoch nicht davon abhält, vor der Kamera und am Altar Tacheles zu predigen. Dass er, der auch wissenschaftlicher Berater der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung ist, für die vielfach vorgetragene Abwesenheits-Erklärung von Laien bei der Hl. Messe aufgrund von zu langen Anfahrtswegen kein Verständnis hat, macht Imkamp unmissverständlich deutlich. „Wer abends zu Aldi fahren kann, der findet auch Wege, um mit dem Auto zur Kirche zu kommen.“ Klein und intensiver wird die deutsche Kirche der Zukunft aus Sicht des Prälaten sein. Ende der Diskussion, Falls nicht, wird Imkamp die Grotte weiter ausbauen müssen und wollen. Der Wald ist groß.