Mit der Bestie auf DU
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Christkinds little helper

Endlich ist der Tag da. Der Große, auf den wir uns seit Monaten freuten. Wir feiern eine heilige Messe mit Papst Benedikt unserem Heiligen Vater, schlicht und liebevoll Benedetto genannt.

Früh morgens aufgestanden, um 7:30 am Shuttleplatz angekommen. (Wirklich) Freundliche Helfer weisen den Weg zu den Bussen, beschreiben den weiteren „roten“ Pilgerpfad, so dass nach Umsteigen in eine Straßenbahn, einer recht langen Fahrt durch Freiburg, wir an der Endstation ankommen.

Die Temperaturen sind durchaus frisch, so dass wohlgemut die 6 km Pilgerstrecke angegangen werden. Nichts anderes hatte das Erzbistum auch zugesagt. Auch, dass Alte und Gebrechliche nicht den Weg beschreiten sollen.

Bericht Murli

Nun ist die heilige Messe vorbei. Schön fand ich, dass 100.000 Menschen da waren, und somit dem Heiligen Vater bezeugten, dass Sie sich sehr über seinen Besuch in Deutschland freuen und ihn zu schätzen wissen. Es waren viele junge Leute unter den Pilgern. Also keineswegs ‚Kirche ist nur etwas für alte Omis’! Da können die Medien soviel hetzen wie sie wollen. Die lautstarke Begeisterung der Pilger, als der Heilige Vater mit dem Papamobile vorbeifuhr, strafte die Medien Lüge.

Traurig machte mich allerdings, dass wir von dem Altar kaum etwas sehen konnten und außerdem auf dem Boden saßen. Das wäre nicht so schlimm gewesen, wenn während der Heiligen Messe um uns herum eine andächtige Stille geherrscht hätte. Leider war das nicht der Fall, sondern ständig gingen Leute vorüber. Es war ziemlich unruhig. Eine Helfer-Gruppe fiel mir sogar auf, die sich unterhielt und Schokolade aß. Schade!
Trotzdem ist es sehr gut, dass wir da waren. Wir konnten so dem Heiligen Vater unsere Verbundenheit zeigen. Die Predigt des heiligen Vaters war wunderschön und der Apostolische Segen ist wertvoll.

Bericht Freiburgbärin

Alte und gebrechliche sollten nicht die beschwerliche Pilgerstrecke auf sich nehmen, von alt und fett war nie die Rede. Angekommen, sollte bald das Papamobil an uns vorbei fahren, hatten wir doch einen Platz in B4, direkt an der Strecke des Papamobils, zugewiesen bekommen. Dann kam er, Papst Benedikt. In der Menschentraube (Berliner Predigt!) eingeschlossen, war gerade sein Kopf zu sehen, gerade zu erahnen, dass das Papamobil stehen blieb, um dem Papst Gelegenheit zu geben, ein Kleinkind zu segnen. Es war überwältigend.

Obwohl für 100 000 Plätze auf Bänken bereit gestellt wurden – wie das Erzbistum vollmundig verkündet hatte – fanden wir in dem uns zugewiesenen Areal B4 keinen einzigen Bankplatz. Missmanagement a`la Zollitsch’s Erzbistum eben.

Wir saßen also im Gras um uns herum wuselnde Aufgeregtheit, keine Spur davon, dass die heilige Messfeier begonnen hatte. Ein gerüttelt Maß an Schuld für diese Unruhe, kann auch diesem unsäglichen Konglomerat von Eingangsmusik geschuldet sein, einer schlecht geschüttelten Mixtur aus sakraler Musik und neumodischer Kirchenmusik, Stand 1972. (Vermutlich sollte sie den von der DBK angestoßenen Stühle-rücken-Dialog-Kreis darstellen)

Ein letzter Versuch in diesem Ameisenhaufen einen halbwegs vernünftigen Sitz zu bekommen, scheiterte an einem der „freundlichen“ Helfer: „Die Getränkekiste dürfen Sie nicht mitnehmen, Sie könnten sie als Wurfgeschoss benutzen!“ Fünf Minuten später saß dieser Terrorismusverhinderer – und etliche andere Helfer – ein paar Meter vor uns auf einer Getränkekiste.

Höhepunkt des Wortgottesdienstes war selbstverständlich die Predigt des Papstes. Glasklar kamen seine Worte aus den Lautsprechern, ein mahnender Aufruf an alle Katholiken in diesem unserem Land.

Feierlich besinnliche Stimmung kam in B4 auch während der Eucharistiefeier nicht auf. Picknick im Freien eben, wie einige rauchende und essende Pilger demonstrierten. Die Friedensgrußhändeschütteler waren aufdringlich wie immer, meinen Unwillen, dieses protestantische Ritual mitzumachen genügte nicht, penetrant winkten Hände vor meinem Gesicht und erst Murlis energisches „Nein!“ brachte sie zur Räson. Ich hätte sie bis zum jüngsten Gericht winken lassen.

Papst Benedikt hat zu Weihnachten 2010 angeordnet, dass bei Papstmessen die Kommunion würdig als Mundkommunion zu empfangen sei. In B4, und ich vermute im gesamten Erzbistum, war diese Anweisung nicht angekommen. Man lebt halt hinterm Mond. Murli und ich waren vermutlich die Einzigen, die die Mundkommunion empfangen haben. Der Rest: Widerstand gegen päpstliche Anordnung!

Schlimmer noch. Es war fast unmöglich, einen männlichen Kommunionspender zu finden. Ob der, wie es der Katechismus fordert, Priester oder Diakon war, ließ sich an seinem Konfektionsanzug nicht erkennen.
Als Resümee des Open-Air-Picknick möchte ich festhalten, dass es sehr wichtig war, für Papst Benedikt Flagge zu zeigen, die Mühsal und Tortur dieses Abschlussgottesdienstes auf sich zu nehmen, um zu zeigen:

Heiliger Vater, wir stehen zu Dir
 

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