Mit der Bestie auf DU
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Selbst schuld

Anni Freiburgbärin von HuflattichZur Zeit tobt im kleinen, aber wohlbekannten Königreich, eine heiße Diskussion über Verbrechen, Habsucht und Gier.

Nein, ich meine nicht die gemeinhin alles verschuldenden Banker.

Von denen ist tatsächlich nur ein Einziger schuldig.

Dieser Eine hat gestohlen. Und das ist ein Verbrechen. Ein großes sogar.

Wenn ein Dieb seine gestohlene Ware loswerden möchte, dann geht er zu einer Person seines Vertrauens und diese Person kauft ihm dann zu einem geringeren Wert die gestohlene Ware ab.

Dieser Käufer heißt dann Hehler.

So! Soweit so schlecht.

Der Dieb hat Daten gestohlen und diese Daten möchte er der Regierung des kleinen, aber wohlbekannten Königreichs, verkaufen. Seine Chancen diesen Deal durchzuführen sind sehr gut.

Die Gier – getarnt als guter Zweck – verdrängt jedes Bedenken.

„Wir können Ganoven nicht laufen lassen, nur weil sie von Ganoven entlarvt werden“, sagte der Chef der Partei der zu kurz gekommenen.

Der Staat macht sich zum Hehler. Leider fehlt, im Angesicht der leuchtenden Eurosymbole in den Augen der Verantwortlichen, jeder Maßstab.

Hehlerei verniedlicht sich zu einem Kavaliersdelikt nach dem Motto: Der Zweck heiligt die Mittel. Und das stimmt: Oder hat vor zwei Jahren jemand den Exfinanzminister der Zukurzgekommenen wegen Hehlerei angeklagt? Nein.

Aber damals ist der Damm gebrochen. Hehlerei ist salonfähig … aber nur für Politiker. Der vielzitierte „kleine Mann“ bleibt weiterhin kriminell, wenn er hehlt.