Mit der Bestie auf DU
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Selbst schuld

Zu gut gegessen. Mir wird gleich schlechtWährend also der gesamte Hofstaat des Königs (und der Königin, abwesend) den unmanierlichen Tischsitten des Theofroschs zusahen – einer nach dem Anderen schob seinen halbleeren Teller von sich – tat sich der Theofrosch keinen Zwang an. Er schlabberte und grunzte und schmatzte, das es kaum noch erträglich war, dabei benutzte er auch noch die Suppenterrine als Handwaschbecken.

Endlich sprach der Theofrosch: „Ich habe mich satt gegessen und bin müde. Und nun trag mich in dein Kämmerlein und mach dein seidenes Bettlein zurecht!“

Prinzessin Bärbel fing an zu weinen und fürchtete sich vor dem kalten Theofrosch, den sie sich nicht anzurühren getraute und der nun in ihrem schönen, reinen Bettlein schlafen sollte.

Da wurde der König zornig und sprach: „Wer dir geholfen hat, als du in Not warst, den sollst du hernach nicht verachten!“ Da packte Prinzessin Bärbel den Theofrosch mit zwei Fingern, trug ihn hinauf in ihr Kämmerlein und setzte ihn dort in eine Ecke.

Als sie aber im Bette lag, kam er gekrochen und sprach: „Ich will schlafen so gut wie du. Heb mich hinauf, oder ich sag’s deinem Vater!“