Mit der Bestie auf DU
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 Im Februar bereitet sich die Natur ganz langsam auf den Frühling vor

mach mal PauseDer Riese, nachdem er ein Stück Wegs die schwere Last fortgeschleppt hatte, konnte nicht weiter und rief: „Hör, ich muss den Baum fallen lassen.“

Und das Theolein sprang behendiglich herab, fasste den Baum mit beiden Armen, als wenn er ihn getragen hätte, und sprach zum Riesen: „Du bist ein so großer Kerl und kannst den Baum nicht einmal tragen.“

Sie gingen zusammen weiter, und als sie an einem Kirschbaum vorbeikamen, fasste der Riese die Krone des Baumes, wo die zeitigsten Früchte hingen, bog sie herab, gab sie dem Theolein in die Hand und hieß ihn essen.

Das Theolein aber war viel zu schwach, um den Baum zu halten, und als der Riese losließ, fuhr der Baum in die Höhe, und das Theolein wurde mit in die Luft geschnellt.

Als er wieder ohne Schaden herabgefallen war, sprach der Riese: „Was ist das, hast du nicht die Kraft, die schwache Gerte zu halten?“

Das tapfere Theolein antwortete: „An der Kraft fehlt es nicht, meinst du, das wäre etwas für einen, der siebene mit einem Streich getroffen hat?“

Bei sich dachte das tapfere Theolein, dass es gut sei, dass der Riese nicht wisse, dass es gar keine sieben Fliegen, sondern nur sieben Rosinen waren.

Doch dann sprach er weiter: „Ich bin über den Baum gesprungen, weil die Jäger da unten in das Gebüsch schießen. Spring nach, wenn du’s vermagst.“

Und der Riese machte den Versuch, konnte aber nicht über den Baum kommen, sondern blieb in den Ästen hängen, also dass das Schneiderlein auch hier die Oberhand behielt.