Mit der Bestie auf DU
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 Im Februar bereitet sich die Natur ganz langsam auf den Frühling vor

Das  GrauenNachdem das tapfere Theolein alle Anwesenden beäugt und für harmlos befunden hatte, entspannte es sich und fragte: „Wo ist das Essen? Ich habe einen Bärenhunger. Was gibt es denn? Hammelbraten? Gepökelte Bärenkeule? Rumpsteak gegrillt?“

Eisiges Schweigen schlug ihm entgegen. Black Sheep Ulla erwiderte eisig: „Nein Theo, es gibt Affenaugen in Aspik und gedünstetes Affenhirn – obwohl die Menge an Hirn grade mal für einen hohlen Zahn ist.“

Bevor das völlig perplexe tapfere Theolein auch nur eine Antwort andenken konnte, erschallte ein Ruf aus  dem naheliegenden Gebüsch: „Kinder, Essen ist fertig!“ und Bingobongo kam mit einem riesigen Teller auf dem dick geschmierte Brote mit Butter und Honig lagen.

„Frisch von den Bienen gestohlen“. So schnell sich eine bedrohliche Spannung aufgebaut hatte, so schnell verschwand sie wieder und alle schlugen sich genüsslich die Bäuche voll.

Nach dem Essen holte Schnauzerle seine Klampfe hervor und spielte einige Stücke aus der aktuellen Druckersrocken CD. Unplugged.

Erst die schwungvolleren wie „Hektisch“ und „Betriebsbesichtigung mit Jenny“, dann ruhigere wie „Schafsweiß“ oder „Mittagspause“.

Als Ulla zum Abschluss „Zeit schlafen zu gehen“ a cappella anstimmte, dämmerte es schon wieder. Diesmal dämmerte der Morgen.

Das tapfere Theolein gähnte noch ein „gut Nacht“ und kroch unter die Sträucher um ein wenig dunkler zu liegen. Beinah wäre er in einen Bach, Teich oder Brunnen gefallen, aber bevor das passierte, sackte er endgültig zusammen und schlief.

„Au!“, etwas hatte das tapfere Theolein am Kopf getroffen. Die Sonne stand hoch am Himmel und aus den Augenwinkeln konnte das tapfere Theolein noch sehen, wie etwas gülden glänzendes im Wasser versank.

„Gold!“, dachte das tapfere Theolein, das auch einmal ein Pirat war und, schwupps, war es im Wasser verschwunden.